
Mediation ist ein strukturiertes Verfahren, das sich seit mehr als 30 Jahren bei der Bewältigung von Konflikten in allen Lebensbereichen bewährt hat.
Ein 5-stufiges Phasenmodell beschreibt den Ablauf einer typischen Mediation vom Erstkontakt bis zur Lösung des Konfliktes, ggf. mit einer schriftlichen Vereinbarung.
Mediation bietet, verglichen mit anderen Möglichkeiten der Konfliktaustragung, eine Reihe von Vorteilen. Für viele ist der Erhalt der Gesprächsbasis einer der wichtigsten Vorteile.
Für eine erfolgreiche Mediation gelten bestimmte Prinzipien, die eingehalten werden müssen.
Die rechtlichen Bestimmungen für eine Mediation unter der Leitung von eingetragenen MediatorInnen (gem. Zivilrechts-Mediations-Gesetz) geben meiner Arbeit einen sicheren Rahmen.
Die Gesprächsbasis bleibt erhalten und ermöglicht, zukünftige Konflikte frühzeitig zu klären.
Im Vergleich zu Gerichtsverfahren ist Mediation in der Regel deutlich günstiger und planbarer.
Sie entwickeln Ihre Lösung selbst – das erhöht Akzeptanz, Fairness und langfristige Stabilität.
Das Ziel ist eine Vereinbarung, die für alle Beteiligten eine echte Verbesserung darstellt.
Ein klarer Rahmen stellt sicher, dass alle Beteiligten gleichwertig und respektvoll zu Wort kommen.
Im Fokus stehen nicht Schuldfragen, sondern praktikable Lösungen für die gemeinsame Zukunft.
Mediation macht die hinter den Positionen liegenden Interessen sichtbar und eröffnet neue, tragfähige Lösungswege.
Sie können sofort mit der Klärung beginnen – ohne Wartezeiten auf Gerichtstermine oder formale Verfahren.
Als Mediator bin ich allparteilich und nicht am Konflikt beteiligt.
Wir sind für die Informationen, die zur Klärung notwendig sind, selbst verantwortlich.
Wir beachten die Regeln der Mediation und begegnen den Anderen mit Achtung.
Wir verhandeln eigenverantwortlich bzw. sind entsprechend autorisiert.
Wir verhandeln gleichberechtigt über unseren Konflikt und mögliche Lösungen.
Wir sprechen offen über den Konflikt und legen notwendige Fakten vollständig dar.
Wir geben keine Informationen an Dritte weiter.
Wir nehmen freiwillig an der Mediation teil und können jederzeit – auch vorzeitig – beenden.
Jede Mediation folgt einem strukturierten Prozess — transparent, vorhersehbar, im eigenen Tempo.
Rahmen klären, Ziele benennen.
Alles auf den Tisch, ohne Wertung.
Bedürfnisse hinter Positionen.
Optionen entwickeln, abwägen.
Schriftlich, tragfähig.
Im Zivilrechts-Mediationsgesetz sind Bestimmungen verankert, die Ihren Schutz während und nach einem Mediationsverfahren gewährleisten.
Sie können so in aller Ruhe an Ihrer Konfliktlösung arbeiten – ohne Rechtsnachteile befürchten zu müssen.
Verschwiegenheitspflicht der Mediatoren.
Die Mediatoren sind zur Verschwiegenheit über alle Tatsachen und Unterlagen aus der Mediation verpflichtet. Sie dürfen daher auch diesbezüglich nicht als Zeugen vor Gericht aussagen.
Fristenhemmung in der Mediation.
Mit einer Frist ist jener Zeitraum gemeint, bis zu dessen Ablauf eine bestimmte Handlung (z.B. die Einbringung einer Klage) vorzunehmen ist. Tun Sie dies nicht zeitgerecht, kann Ihr Anspruch bzw. Ihr Recht verloren gehen. Die Hemmung von Fristen bewirkt, dass eine Frist zur Geltendmachung von Rechten und Ansprüchen gestoppt wird, solange das Mediationsverfahren von eingetragenen Mediatoren durchgeführt wird.
Dokumentationspflicht.
Die Mediatoren sind verpflichtet, den Zeitpunkt des Beginns, der gehörigen Fortsetzung und des Endes der Mediation zu dokumentieren und diese Dokumentation 7 Jahre aufzubewahren.
Umsetzung des Ergebnisses der Mediation.
Wenn Sie es wünschen, werden die Mediatoren das Ergebnis der Mediation schriftlich festhalten. Die Mediatoren werden Sie jedenfalls darauf hinweisen, wie Sie dieses Ergebnis in rechtlicher Form – z.B. (beglaubigter) Vertrag, Notariatsakt, gerichtlicher Vergleich – umsetzen müssen.
